Digitale Energieversorgung und -nutzung

Die Herausforderungen eines zukünftigen Energiesystems können nicht mehr rein technisch gelöst werden. Entlang der Wertschöpfungskette «Energieversorgung und -nutzung» bestehen aufgrund der verschiedenen Beteiligten unterschiedliche und oft gegensätzliche Interessen. Deshalb gibt es nicht nur eine Lösung für ein optimales Energiesystem. Vielmehr existieren besser oder schlechter abgestützte Ansätze, ein Energiesystem mit Hilfe der Digitalisierung zu verbessern und nachhaltig auszugestalten…

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Digitale Energieversorgung und -nutzung

Die Herausforderungen eines zukünftigen Energiesystems können nicht mehr rein technisch gelöst werden. Entlang der Wertschöpfungskette «Energieversorgung und -nutzung» bestehen aufgrund der verschiedenen Beteiligten unterschiedliche und oft gegensätzliche Interessen. Deshalb gibt es nicht nur eine Lösung für ein optimales Energiesystem. Vielmehr existieren besser oder schlechter abgestützte Ansätze, ein Energiesystem mit Hilfe der Digitalisierung zu verbessern und nachhaltig auszugestalten…

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Aktuell

Beschleunigte Lebensdauertests für Photovoltaikmodule

Wenn wir heute Photovoltaik-Module aufs Dach oder an die Fassaden schrauben, gehen wir davon aus, dass wir uns danach 30 bis 40 Jahre nicht mehr darum kümmern müssen und diese Bauteile einwandfrei bis zu ihrem vorgesehenen Lebensende funktionieren. Kommt es nun bei...

Biogas zur dezentralen Energieversorgung in der Bergzone Nepals

Feuerholz ist in vielen Dörfern in der Bergzone Nepals nach wie vor die wichtigste Energiequelle. Fast alle Haushalte über 2'500 m ü. M. verwenden ausschliesslich Feuerholz zum Kochen und als Wärmequelle im Winter, was aber auch mit ökologischen und...

Hawaii setzt sich ehrgeizige Energieziele – ein Experiment von globalem Interesse
Newsletter August

Der Bundesstaat Hawaii hat sich im Energiebereich viel vorgenommen. Bis 2045 soll die elektrische Energie zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen kommen und grosse Batterien sollen das Netz stabilisieren. Dieses Vorhaben könnte interessante Resultate...

Innovationscenter mit der grössten Elektroladestation in Europa geplant
Newsletter Juli

Mit 280 Ladesäulen, davon 60 Supercharger, versorgt mit 100% lokaler erneuerbarer Energie plant EBL den sogenannten «Swiss E-Mobility Hub», die grösste Elektroladestation in Europa, direkt an der A2 in Pratteln (BL). Die Fachhochschule Nordwestschweiz ist...

FHNW präsentiert den Energiemanager an den Powertagen

Die Powertage haben sich in den letzten Jahren zu einem führenden Branchentreffpunkt der Schweizer Stromwirtschaft entwickelt. Dieses Jahr war auch die FHNW als Aussteller an der Messe mit dabei. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der FHNW präsentierte das neu...

Erhöhung des Eigenverbrauchs von Photovoltaikstrom
Newsletter Juni 2018

Fortschrittliche Haushalte möchten zu «Prosumern» werden und sich mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage zumindest teilweise selbst versorgen. Mit Batteriespeichern soll der Eigenverbrauchsanteil des Photovoltaikstroms zusätzlich erhöht werden. Batterien sind...

Ressourcen sparen dank digitaler Energiekostenabrechnung
Newsletter April 2018

Die digitalisierte Abrechnung soll nicht einfach eine digitale Variante sein, sondern die interaktiven Möglichkeiten der neuen Medien nutzen und so einen Mehrwert für Endkunden und Anbieter schaffen. Dies führte Gerhard Hirschfeld und Gabriel Brunner, FHNW Studenten...

Photovoltaik-Anlage an der FHNW Brugg-Windisch

Anfangs April 2018 nahm das erste grosse Photovoltaik-Kraftwerk der Fachhochschule Nordwestschweiz am Standort Brugg-Windisch seinen Betrieb auf. Das Konzept dieser Anlage ging aus einer Arbeit hervor, die Studierende aus dem Studiengang Energie- und Umwelttechnik im...

Energiekostenabrechnung deckt Energiesparpotentiale auf – wie geht das?
Newsletter März 2018

Eine Rechnung ist keine spannende Briefpost, vielleicht am wenigsten interessant ist für viele Endkunden die Energiekostenabrechnung. Die Höhe dieser Rechnung ist meist zu gering, um genauer hinzusehen und zu kompliziert, um diese auf einen Blick zu verstehen. Doch...

Umweltnutzen eines Hausmanagers im progressiven Energieszenario SIEC 2035
Newsletter Februar 2018

Durch den Einsatz von dezentralen Leistungsmanagern (Hausmanagern) kann ein massiver Ausbau der Netzinfrastruktur für die zukünftige Elektrizitätsversorgung insbesondere auf Ebene Niederspannung vermieden werden. Das ist auch für die Umwelt gut, weil weniger...

Co-Creation

Tragfähige, nachhaltige Lösungen durch Kooperation

Co-Creation ist das kooperative Erarbeiten von Lösungen für kollektive Herausforderungen. Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltige und kreative Lösungen nur durch den Miteinbezug aller, die an einem Projekt beteiligt oder davon betroffen sind, entstehen können.
Auch die Herausforderungen von zukünftigen, digitalisierten Energiesystemen können nicht mehr rein technisch gelöst werden, da in der Energieversorgung und -nutzung oft gegensätzliche Interessen bestehen. Die Mitwirkung bei der Projektentwicklung bietet Energienutzerinnen, Projektbeteiligten und Expertinnen die Gelegenheit, sich aktiv sowohl in die Identifikation von Problemstellungen, in die Strategieentwicklung, wie auch in die Umsetzung einzubringen.

Co-Creation erweitert damit den Begriff der Zusammenarbeit durch den Einbezug von unterschiedlichen Erfahrungshintergründen und Fachdisziplinen. Die FHNW stösst diesen Prozess an, moderiert ihn und zeigt Lösungswege auf für die Optimierung und nachhaltige Sicherstellung von Energiesystemen im digitalen Zeitalter.

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Projekte

Regionaler Energieverbund

Im Projekt «Regionaler Energieverbund» werden Produzenten, Dienstleister, Netzbetreiber, Technologielieferanten und die Haushalte zusammengeführt, um optimierte innovative Lösungen in einem zukünftigen, von der Digitalisierung geprägten Umfeld zu entwickeln und zu erproben.

Digitale Energiesysteme in Quartieren

Im Projekt «Digitale Energiesysteme in Quartieren» entwickeln wir gemeinsam mit Wirtschaftspartnern und weiteren Beteiligten Konzepte und Lösungen für Energiesysteme in Quartieren. Unsere Experten geben städtebauliche, wirtschaftliche, technische und nutzerspezifische Empfehlungen ab, nachdem diese von uns im Feld getestet worden srproben.

Medien

Energiezukunft heisst nicht nur Strom sparen

«Um die Energiestrategie des Bundes erfolgreich umsetzen zu können, braucht es Verhaltensänderungen beim Endkunden und beim Energie­versorger», betont der Programmlei­ter der Initiative, Stefan Roth, von der Hochschule für Technik FHNW. «Das heisst jedoch mehr als nur Strom zu sparen und erneuerbare Energien zu nutzen. Es muss Marktanreize geben, die zum Handeln bewegen und volks­wirtschaftlich sinnvoll sind.»

Forschung

Beschleunigte Lebensdauertests für Photovoltaikmodule

Wenn wir heute Photovoltaik-Module aufs Dach oder an die Fassaden schrauben, gehen wir davon aus, dass wir uns danach 30 bis 40 Jahre nicht mehr darum kümmern müssen und diese Bauteile einwandfrei bis zu ihrem vorgesehenen Lebensende funktionieren. Kommt es nun bei...

FHNW präsentiert den Energiemanager an den Powertagen

Die Powertage haben sich in den letzten Jahren zu einem führenden Branchentreffpunkt der Schweizer Stromwirtschaft entwickelt. Dieses Jahr war auch die FHNW als Aussteller an der Messe mit dabei. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der FHNW präsentierte das neu...

Photovoltaik-Anlage an der FHNW Brugg-Windisch

Anfangs April 2018 nahm das erste grosse Photovoltaik-Kraftwerk der Fachhochschule Nordwestschweiz am Standort Brugg-Windisch seinen Betrieb auf. Das Konzept dieser Anlage ging aus einer Arbeit hervor, die Studierende aus dem Studiengang Energie- und Umwelttechnik im...

Über uns

Energiewende gemeinsam angehen

Im Rahmen der strategischen Initiative «Energy Chance» hat die Fachhochschule Nordwestschweiz von 2015 bis 2017 die Vorbereitungen für eine interdisziplinäre Explorationsumgebung geschaffen. Mit verschiedenen Anspruchsgruppen widmen sich unsere Fachexperten in den zwei Hauptprojekten «Regionaler Energieverbund» und «Digitale Energiesysteme in Quartieren» diversen Fragen der Energiewende. Unser Ansatz ist, die Herausforderungen ganzheitlich anzugehen und Lösungen gemeinsam mit den verschiedenen Stakeholdern zu entwickeln.

Seitens der Fachhochschule sind Expertinnen und Experten aus Architektur, Bau und Geomatik, Angewandter Psychologie, Technik und Wirtschaft beteiligt. Als Partner konnten wir städtische Energiedienstleister und Technologieunternehmen gewinnen. In den Folgeprojekten ab 2018 werden weitere Partner hinzukommen.

Kontakt

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